Ananas – „Köstliche Frucht“

Autor/in: , Redaktion: Dr. Bertil Kluthe
© Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit

Montag, 3. Januar 2011

Januar

Im 16. Jahrhundert brachten Portugiesen den Exot aus Südamerika mit nach Europa. „Anáná“ bedeutet auf indianisch soviel wie „köstliche Frucht“.

Durchschnittlich ein Kilogramm wiegt das Obst, das heute überwiegend in Afrika angebaut und exportiert wird. Über 100 Sorten sind bekannt, wobei gelbe Sorten beliebter sind als grüne, denn sie schmecken süßer und halten sich besser.

Ananas enthält den Wirkstoff Bromelain. Dieser spaltet Eiweiße und fördert die Verdauung. –> Inhaltsstoffe

Ananas
© Alex E. Proimos

Einkauf

Die vollreifen Früchte verströmen das typische Ananas-Aroma. Sie haben markante Schuppen, die bei Druck leicht nachgeben und Blätter, die sich mühelos herausziehen lassen.

Lagerung

Die Ananas sollte nicht unter 15 °C aufbewahrt werden, da tiefere Temperaturen den Verderb beschleunigen.

In der Küche

  • Bromelain in der Ananas verhindert das Gelieren von Gelatine.
  • Damit Puddings und Quarkspeisen nicht bitter werden, sollte man frische Ananas erst kurz vor dem Verzehr zugeben.
  • Legt man Ananas-Scheiben auf ein Stück Fleisch, so wird dieses durch die Enzym-Tätigkeit weicher.

Rezepte mit Ananas

Informationen zu der Serie „STAR der Woche“

Quellen:

verfasst von am 3. Januar 2011 um 11:17

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