Rosenkohl – kleines Wintergemüse

Autor/in: , Redaktion: Dr. Bertil Kluthe
© Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit

Montag, 17. Oktober 2011

Kalender-Blatt Oktober

Rosenkohl entstand in Brüssel aus einer Weiterzüchtung des Meerkohls vor ca. 200 Jahren. Fremdländischer Rosenkohl ist im Gegensatz zu einheimischem meist nicht handgepflückt.

Rosenkohl wächst traubenartig an einem hohen Pflanzenstängel heran. Die walnussgroßen Schösslinge ähneln Rosen, da die Blätter ähnlich angeordnet sind.

Das grüne Kohlgemüse wird erst durch Minusgrade bekömmlich und aromatisch, da durch den Frost darin enthaltene Stärke zu Zucker abgebaut wird.

Rosenkohl
© g23armstrong

Frischer Kohl hat ein mild-nussiges Kohlaroma und ist Vitamin-C-reich. B-Vitamine sorgen für gute Nerven und der Verzehr des Kohls kann dabei helfen, Krebs vorzubeugen. –> Inhaltsstoffe

Einkauf
Frischer Rosenkohl hat eine mattgrüne Farbe, die Schösslinge sind idealerweise geschlossen. Fleckige Welke-Erscheinungen und braune Schnittflächen hingegen deuten auf eine Überlagerung hin.

Lagerung
Leicht gekühlt und nicht zu trocken ist Rosenkohl ca. eine Woche lang lagerbar.

In der Küche
Da Rosenkohl bläht, ist er zum Rohverzehr ungeeignet. Für ein gleichmäßiges Garen ist es sinnvoll, die Strünke kreuzförmig einzuschneiden. Der Kohl kann als Gemüse, als Suppe und kurz blanchiert auch als Salat serviert werden. Die Farbe bleibt besser erhalten, wenn die Röschen nach dem Kochen eiskalt abgeschreckt werden.

Rezepte mit Rosenkohl

Informationen zu der Serie „STAR der Woche“

Quellen:

verfasst von am 17. Oktober 2011 um 06:17

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