Serin (Ser/S)

Strukturformel L-Serin

Allgemeines

Bedarf

Für Serin sind keine genauen Zufuhrempfehlungen vorhanden, da die Aminosäure nicht essentiell ist. Die Synthese von Serin kann aus den Aminosäuren Glycin und Threonin erfolgen.

Vorkommen und Quellen

  • Eier
  • Hafer
  • Milch und Milchprodukte
  • Mais

Funktionen und Wirkungen

Serin hat eine besondere Bedeutung für das Nervensystem. Es ist Bestandteil von Phosphatiden und Sphingosinen, Verbindungen die man in den Membranen von Nervenzellen findet.

Ferner ist Serin bei der Produktion des Neurotransmitters Acetylcholin beteiligt, welches für Muskelkontraktionen und Gedächstnisleistungen benötigt wird. Dabei dient die Aminosäure der Herstellung der unmittelbaren Vorstufe von Acetylcholin (Cholin).

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