Intoleranzen - Sorbitintoleranz

Definition

Bei einer Sorbitintoleranz ist die Verwertung von Sorbit im Dünndarm ganz oder teilweise gestört.

Was ist Sorbit?

Sorbit entsteht durch sogenannte "katalytische Hydrierung" aus Glucose, wird im Körper in Fructose umgewandelt und als Zuckeraustauschstoff vor allem bei Diabetiker-Produkten und energiereduzierten Lebensmitteln (z.B. Kaugummis) verwendet. Sorbit (Sorbitol) hat die E-Nummer 420.

Therapie

Die Therapie besteht in der Reduktion der Aufnahme von Sorbit durch die Nahrung, wobei die noch gerade tolerable Menge von Fall zu Fall variieren kann und ausgetestet werden muss. In der Regel liegt diese Menge bei 10- 20 g Sorbit/Tag, gelegentlich auch weniger.

Bei einer Sorbitintoleranz sollten Obstsorten mit einem besonders hohen Sorbitgehalt gemieden werden. Welche Mengen der jeweiligen Nahrungsmittel vertragen werden, muss individuell ermittelt werden.

Wir haben Ihnen eine Liste mit dem Sorbitgehalt verschiedener Lebensmittel zusammengestellt.

Tipp

Sie interessieren sich für den Sorbitgehalt weiterer Lebensmittel? Angaben dazu finden Sie über unsere Lebensmittelsuche.

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Literatur