Vollwertige Ernährung - Einstieg

Wer lieb gewonnene alte Gewohnheiten ablegen will, braucht eine Weile, bis ihm die neuen in Fleisch und Blut übergegangen sind. So ist es auch bei der Umstellung auf eine vollwertige Ernährung.

Zu Beginn kann es zu "Unverträglichkeiten", z. B. Blähungen kommen, was auf den höheren Ballaststoffgehalt der vollwertigen Ernährung zurückzuführen ist. Nach einer Gewöhnungsphase verschwinden diese jedoch in der Regel wieder.

Sinnvoll ist es, die Ernährung Schritt für Schritt auf eine vollwertige Ernährung umzustellen. So fällt die Umstellung leichter und es treten weniger Unverträglichkeiten auf.

Praktische Ernährungstipps

Getränke

  • Zwei Liter Flüssigkeit pro Tag sind eine ganze Menge! Damit es leichter fällt: Jede Stunde ein Glas trinken.

Obst und Gemüse

  • Gemüse wird besser vertragen, wenn es in wenig Gemüsebrühe zart gedünstet wird.
  • Rohkost ist bekömmlicher, wenn sie fein geraspelt ist.
  • Rohes, püriertes Gemüse verfeinert Saucen und Suppen und liefert eine Extraportion Vitamine.
  • Nützen Sie die Obst- und Gemüseangebote der Saison, so wird Ihre Speisekarte abwechslungsreicher!
  • Auch Tiefkühlgemüse und -obst (nicht zubereitet, sondern nur blanchiert) enthalten viele Nährstoffe. Sie bieten eine Alternative zu Frischware, wenn die Zeit einmal knapp ist.
  • Essen Sie zum Brot immer etwas Frisches wie z.B. Tomaten, Radieschen, Paprika, Karotten oder Gurkenscheiben.

Getreideprodukte

  • Nicht nur dunkles Brot mit ganzen Körnern ist Vollkornbrot. Hellere Brotsorten, die aus dem fein gemahlenen ganzen Korn gebacken werden, zählen ebenso zu den Vollkornbroten. Ihr Vorteil: Sie sind leichter bekömmlich.
  • Getreideflocken und Müsli sind in feiner Form besser verträglich, besonders, wenn sie gekocht sind.
  • Wichtig: Geschrotetes und eingeweichtes Getreide, z. B. für Müsli, sollte unbedingt in den Kühlschrank gestellt werden. Bei Zimmertemperatur vermehren sich (evtl. vorhandene) gesundheitsschädliche Keime schneller.
  • Gegarte Getreidesorten wie Hirse, Grünkern, Dinkel, Gerste oder Bulgur als Beilage sind leckere Alternativen zu Kartoffeln, Reis oder Nudeln.