Freiwilliges Logo für regionale Lebensmittel

Autor/in: , Redaktion: Dr. Bertil Kluthe
© Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit

Donnerstag, 6. September 2012

Bislang keine einheitlichen Standards

Der Betrieb um die Ecke, ein Produkt aus der eigenen Stadt oder dem Landkreis: Jeder definiert „regional“ anders. Besonders großzügig sind manche Supermärkte und Discounter: sie bezeichnen auch Lebensmittel, die weit jenseits der jeweiligen Bundeslandgrenze erzeugt und verarbeitet wurden, als regional.

weidende Kuh
© krossbow

Bislang gibt es keine einheitlichen Standards, die festlegen, aus welchem Umkreis Lebensmittel mit regionalem Bezug stammen müssen. Ab 2013 soll ein freiwilliges Logo, „das Regionalfenster“, mehr Transparenz für Verbraucher schaffen.

„Wer diese Kennzeichnung verwendet, muss garantieren, dass vor allem die Hauptzutat zu 100 Prozent aus der klar definierten Region kommen muss“, sagt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, die das neue Logo vorgeschlagen hat. Das Bundesverbraucherministerium plant, das Regionalfenster zunächst in fünf Regionen, darunter Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, zu testen.

Derzeit werden noch einheitliche Kriterien erarbeitet, die jedes Lebensmittel erfüllen muss, um das Logo zu tragen.

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verfasst von am 6. September 2012 um 06:34

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