Paprika – ampelfarbene Chiliverwandte

Autor/in: , Redaktion: Dr. Bertil Kluthe
© Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit

Montag, 7. März 2011

Kalender-Blatt März

Kolumbus brachte die Chilischote von seinen Seefahrten mit nach Europa. Aus dieser wurde die Gemüsepaprika gezüchtet, die als Zierpflanze anfangs nur die Augen und erst viel später den Gaumen erfreute. Die vielfarbigen und -formigen Früchte des Paprikastrauchs erstrahlen nicht nur in gelb, grün und rot, sondern auch in lila, orange, schwarz, braun und in gemischten Farben.

Grüne Schoten sind am preisgünstigsten, aber auch am schwersten verdaulich. Orangefarbene Paprika schmeckt süß, rote hingegen ist sehr mild. Zum Erhalt violetter Schoten wurde grüne Paprika mit einem Farbstoff geimpft, der sich allerdings beim Kochen auflöst. –> Inhaltsstoffe

Paprika
© Eric in SF

Einkauf
Kaufen Sie feste Schoten ohne Risse und Flecken.

In der Küche
Vor dem Verzehr sollten der Stielansatz und die Samen sowie die Scheidewände entfernt werden. Paprikas lassen sich zu Salat oder Gemüse verarbeiten. Zu hohe Temperaturen sollten vermieden werden, denn sie beeinträchtigen die Farbe und bei starker Hitze karamellisieren die im Paprika enthaltenen Zucker nicht nur, sondern verbrennen sogar.

Die unverdauliche Haut kann nach Einlegen in kochendes Wasser oder durch Grillen gelöst werden.

Rezepte mit Paprika

Informationen zu der Serie „STAR der Woche“

Quellen:

verfasst von am 7. März 2011 um 07:19

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