Lexika - Ernährungslexikon - Eisen

Eisen

Eisen ist ein Spurenelement, das für den Sauerstofftransport im Blut und für die Wirksamkeit von einigen Enzymen benötigt wird.

Eisenmangel kommt besonders bei Frauen (Menstruationsblutungen) sehr häufig vor und kann zu Blutarmut (Anämie) führen.

Wir nehmen Eisen aus pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln auf. Das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln wird auch als Nicht-Hämeisen bezeichnet. Die Bioverfügbarkeit dieses Eisens ist schlechter als beim Hämeisen, dem Eisen in tierischen Lebensmitteln.

Die Absorption von Eisen ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen u. a.:

  • Alter
  • Versorgungszustand des Organismus
  • Verfügbarkeit: Eisenmenge und chemische Form (Häm- oder Nicht-Hämeisen)
  • Andere Nahrungsbestandteile

Beispiele:

  • Die Verfügbarkeit von Eisen in pflanzlichen Lebensmitteln wird durch die Aufnahme von Vitamin C verbessert, das Nicht-Hämeisen in Hämeisen umwandelt.
  • Durch schwarzen Tee und Kaffee wird die Aufnahme von Eisen gehemmt.

DACH - Referenzwerte (Zufuhrempfehlung pro Tag)*

Alter weiblich männlich
Säuglinge bis 4 Monate
0,5 mg
0,5 mg
Säuglinge 4 bis unter 12 Monate
8 mg
8 mg
Kinder 1 bis unter 4 Jahre
8 mg
8 mg
Kinder 4 bis unter 7 Jahre
8 mg
8 mg
Kinder 7 bis unter 10 Jahre
10 mg
10 mg
Kinder 10 bis unter 13 Jahre
15 mg
12 mg
Kinder 13 bis unter 15 Jahre
15 mg
12 mg
Jungendliche 15 bis unter 19 Jahre
15 mg
12 mg
Erwachsene 19 bis unter 25 Jahre
15 mg
10 mg
Erwachsene 25 bis unter 51 Jahre
15 mg
10 mg
Erwachsene 51 bis unter 65 Jahre
10 mg
10 mg
Erwachsene > 65 Jahre
10 mg
10 mg
Schwangere
30 mg
-
Stillende
20 mg
-

 

*DACH - Referenzwerte 2000

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