Lexika - Ernährungslexikon - Vitamin D
Vitamin D
auch: Calciferol
Fettlösliches Vitamin, das die Aufnahme (Resorption) von Calcium und Phosphat aus dem Darm fördert. Außerdem ist Vitamin D an der Mineralisierung des Knochens beteiligt.
Mangel an Vitamin D führt zu mangelnder Mineralisierung der Knochen. Bei Kindern führt dies zu Rachitis und im Erwachsenenalter zu Osteomalazie.
In hoher Konzentration kommt Vitamin D nur in Leberfett von Meeresfischen vor. Es darf aber verschiedenen Lebensmitteln (z.B. Margarine) bei der Herstellung zugegeben werden. Der Körper bildet auch selbst durch Einwirkung von UV-Licht in der Haut Vitamin D.
Eine stark überhöhte Vitamin-D-Zufuhr kann zu einer Hypervitaminose und damit verbunden zu Knochenverformungen führen.
Empfohlene Zufuhr - DACH Referenzwerte*
| Alter | Empfohlene Zufuhr pro Tag |
|---|---|
Säuglinge bis unter 4 Monate |
10 µg |
Säuglinge 4 bis unter 12 Monate |
10 µg |
Kinder 1 bis unter 4 Jahre |
5 µg |
Kinder 4 bis unter 7 Jahre |
5 µg |
Kinder 7 bis unter 10 Jahre |
5 µg |
Kinder 10 bis unter 13 Jahre |
5 µg |
Kinder 13 bis unter 15 Jahre |
5 µg |
Jugendliche 15 bis unter 19 Jahre |
5 µg |
Erwachsene 19 bis unter 25 Jahre |
5 µg |
Erwachsene 25 bis unter 51 Jahre |
5 µg |
Erwachsene 51 bis unter 65 Jahre |
5 µg |
Erwachsene > 65 Jahre |
10 µg |
Schwangere ab dem 4. Monat |
5 µg |
Stillende |
5 µg |






