Radioaktivität: Keine Grenzwert-Überschreitung bei importierten japanischen Lebensmitteln

Autor/in: , Redaktion: Dr. Bertil Kluthe
© Kluthe-Stiftung Ern√§hrung und Gesundheit

Mittwoch, 28. März 2012

Ein Jahr nach Fukushima

Nur vereinzelt fanden sich in aus Japan importierten Lebensmitteln erhöhte Strahlenbelastungen, meldet das BMELV. In die Untersuchung gingen knapp 300 Lebensmittelproben ein, nur zwei wiesen erhöhte Werte auf, doch auch bei diesen fand sich keine Überschreitung der festgelegten Grenzwerte.

Schon vor dem Reaktor-Ungl√ľck im japanischen Fukushima wurden aus Japan nur wenige Lebensmittel wie Soja-Produkte, gr√ľner Tee, Algen, japanische Spezialit√§ten und Gew√ľrze nach Deutschland importiert. Seit der Katastrophe sind die Importe stark r√ľckl√§ufig.

Die Grenzwerte f√ľr die radioaktive Belastung in Lebensmitteln waren nach dem Vorfall EU-weit neu geregelt worden. Seit dem Reaktor-Ungl√ľck im M√§rz 2011 bestehen dar√ľber hinaus erschwerte Einfuhr-Bedingungen f√ľr japanische Erzeugnisse in die EU. So k√∂nnen Lebensmittel aus Japan nur nach vorheriger Anmeldung und nach entsprechender Kontrolle nach Europa eingef√ľhrt werden. Bei Ware, die aus m√∂glicherweise belasteten Regionen stammt, muss in einem Zertifikat best√§tigt werden, dass keine erh√∂hte radioaktive Belastung besteht. Au√üerdem f√ľhren EU-√úberwachungsbeh√∂rden Stichprobenanalysen durch.

Auch die Fischeinfuhr wird im Auge behalten. Die Lebensmittel√ľberwachung, die an den Grenzen Deutschlands Fischimporte aus pazifischen Fanggebieten untersuchte, konnte jedoch bisher keine erh√∂hten readioaktiven Belastungen feststellen.

Quelle:
BMELV (12.03.2012): Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Pressemitteilung Nr. 65

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verfasst von am 28. März 2012 um 06:54

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